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E-Auto - Reparaturen-Kits für freie Werkstätten

Nach zwei Jahren fallen die ersten E-Autos aus der Hersteller-Garantie. Freie Werkstätten werden eine Alternative. Doch die brauchen passende Ersatzteile.

ZF bietet E-Auto-Reparatur-Kits für freie Werkstätten an. Foto: ZF

ZF bietet E-Auto-Reparatur-Kits für freie Werkstätten an. Foto: ZF

Die ersten Elektroautos fallen aus der Herstellergarantie und erreichen die freien Werkstätten. Zulieferer ZF bietet über seine Aftermarket-Abteilung daher nun spezielle Reparatur-Kits für E-Antriebe an. Insgesamt sind 43 unterschiedliche Fälle abgedeckt, vom Ersetzen undichter Kühlmittelanschlüsse bis zum Tausch von Antriebswellen oder Motorhalterungen.

Für E-Autohalter ist einer Reparatur in der freien Werkstatt oftmals die günstigere Alternativ zu Arbeiten beim Vertragshändler, die immer die teuren Original-Ersatzteile nutzen. Vor allem, wenn nach frühestens zwei Jahren die freiwillige Herstellergarantie abläuft. Diese ist meist an bestimmte Wartungs- und Reparatur-Vorgaben geknüpft, die oftmals nur die Vertragswerkstätten erfüllen. Freie Werkstätten haben häufig günstigere Stundensätze, zudem sind sie nicht an Original-Ersatzteile gebunden, sondern können auch auf gleichwertige, sogenannte Identteile ausweichen.